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Welche Aufgaben hat ein Social-Media-Manager? Alle Informationen zum Arbeitsplatz


Social Media ist fester Bestandteil unserer Lebenswelt. Das ist nicht mal mehr ein offenes Geheimnis, sondern ein wesentlicher Fakt. Mehr noch: Mit den sozialen Netzwerken lässt sich wirklich Geld verdienen. Dafür muss man nicht erst Content-Creator:in sein. Social-Media-Marketing boomt – und ist zukunftsweisender denn je.

Zwischen Storys und Reels, Tweets und Likes steckt viel Potenzial, das genutzt werden will und sollte. Dafür braucht es qualifizierte Köpfe, die sich in der Welt der sozialen Netzwerke zu Hause fühlen und deren vielfältige Tools effektiv einzusetzen verstehen. Zu diesen hellen Köpfen zählt seit geraumer Zeit auch der:die Social-Media-Manager:in. 

Definition: Was ist ein Social-Media-Manager?

Kaum ein Unternehmen ist noch nur offline. Wer bestehen (und wachsen) möchte, muss in den sozialen Netzwerken mitmischen – eine Mammutaufgabe, die sich nicht einfach nebenbei stemmen lässt. Hier kommen Social-Media-Manager:innen ins Spiel. 

Im Kern tragen Social-Media-Manager:innen die Verantwortung für die Betreuung sämtlicher Social-Media-Kanäle eines Unternehmens. Sie bilden gewissermaßen dessen Sprachrohr und dirigieren die Kommunikation nach außen über das Mittel der sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. Mithilfe digitaler Tools verbessern sie die Reichweite des Unternehmens, stärken die Kund:innenbindung und versuche, Neukund:innen zu gewinnen. 

Im Vergleich zu vielen anderen Marketingberufen ist das Berufsbild Social-Media-Manager:in noch ein recht junger Hüpfer. Logisch, schließlich erobern auch die modernen sozialen Netzwerke selbst die Welt erst seit Mitte der 2000er. Was damals bloß eine neue Plattform für private Kommunikation und sozialen Austausch war, hat sich längst auch wirtschaftlich fest etabliert. Die Zukunftsperspektiven für Social-Media-Manager:innen könnten also nicht rosiger sein.

Vielleicht liegt’s am noch jungen Alter: Leider ist die Relevanz des Berufsbilds in vielen Unternehmen nicht bis in die letzte Abteilung durchgedrungen. Um auch hartgesottene Skeptiker:innen zu überzeugen, dass „dieses Social Media“ ja doch ganz nützlich ist, braucht es manchmal ein wenig Nachdruck. Doch bei Gegenwind aus den eigenen Reihen können Social-Media-Manager:innen einige hilfreiche Kniffe anwenden.

Welche Aufgaben hat ein Social-Media-Manager?

Wer einen Beruf mit vielfältigen Aufgaben sucht, ist im Social-Media-Management genau richtig. Zu den Hauptaufgaben eines:einer Social-Media-Manager:in zählt unter anderem die Entwicklung individueller Strategien für den Social-Media-Auftritt eines Unternehmens. Ob kurzfristige Maßnahme oder groß angelegte Kampagne – alle Aktivitäten werden durch den:die Social-Media-Manager:in überwacht und koordiniert und in vielen Fällen bereits im Voraus geplant. Da Social-Media-Management auch ein Team-Game ist, werden dabei oft andere Abteilungen in die Umsetzung involviert.

Social-Media-Manager:innen wirken auch bei der Contenterstellung mit. Sie verfassen Beiträge und Posts, erstellen Videocontent für die diversen Kanäle und interagieren über Kommentare und Direktnachrichten, aber auch Umfragen und Gewinnspiele mit den User:innen. Auf diesem Wege kann ein Unternehmen nicht bloß die eigene Reichweite und Sichtbarkeit vergrößern, sondern gleichzeitig auch seine Zielgruppe besser kennenlernen und zukünftig stärker binden. Sie sollten aber auch gewappnet sein, wenn’s mal ungemütlich wird. Drei Social-Media-Manager haben uns verraten, was zu tun ist, wenn tatsächlich mal der Shitstorm wütet.

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Grundsätzlich sollten Social-Media-Manager:innen immer auf dem neuesten Stand sein und sich über aktuelle Trends und Bewegungen auf dem Laufenden halten. Social-Media-Monitoring hilft ihnen dabei, schnell und flexibel auf Veränderungen zu reagieren und getroffene Strategien bei Bedarf anzupassen. Bei der Auswertung nutzen Social-Media-Manager:innen verschiedene Analysetools, um Reportings zu erstellen und aus diesen neue Erkenntnisse für weitere Kampagnen zu gewinnen.

Der Weg zum Ziel: Wie wird man Social-Media-Manager?

Social-Media-Management ist ein sehr junges und noch dazu sehr dynamisches Feld; ein konkretes gleichnamiges Studium gibt es nicht. Allerdings führen viele Wege nach Rom. Um als Social-Media-Manager:in durchzustarten, vermitteln Studiengänge wie Medien- und Kommunikations­management oder mit den Schwerpunkten Marketing oder PR die richtigen Grundkenntnisse. Oft lassen sich auch Masterstudiengänge mit einem Schwerpunkt auf digitales beziehungsweise Onlinemarketing zur Weiterbildung an das Grundstudium anschließen.

Mittlerweile bietet auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) entsprechende Lehrgänge an und viele Fernakademien haben ihr Lehrangebot um das Berufsbild Social-Media-Management erweitert. Damit wird auch Quereinsteigenden der Zugang zum Wunschberuf weiter geöffnet. Idealerweise haben diese angehenden Social-Media-Manager:innen bereits einen medialen Background und kommen beispielsweise aus dem Journalismus oder der Öffentlichkeitsarbeit.

Grundsätzlich gilt: Jede Erfahrung zählt. Auch Praktika und Volontariate im Social-Media-Team eines Unternehmens oder die gewonnenen Kenntnisse vom lange und erfolgreich geführten eigenen Social-Media-Auftritt können den Berufseinstieg möglich machen.

Qualifikation: Welche Fähigkeiten sollten Social-Media-Manager haben?

Die qualifizierende Ausbildung ist die eine, die richtigen Kenntnisse die andere Seite der Medaille. Allen voran sollten natürlich Social-Media-Know-how und eine Affinität zu sozialen Netzwerken vorhanden sein, um als Social-Media-Manager:in erfolgreich zu sein und zum Beispiel Social-Media-Fails vorzubeugen. Diese zehn Eigenschaften könnten ebenfalls nicht schaden.

Weitere Skills, die Social-Media-Manager:innen und solche, die es werden wollen, außerdem mitbringen sollten:

  • kreatives Gespür und ein visuelles Auge
  • Offenheit und den richtigen Riecher für (Internet-)Trends und Storytelling
  • Organisationsfähigkeit und Eigenverantwortung
  • Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • gute Kommunikationsfähigkeit
  • gute Sprachkenntnisse (auch und vor allem im Englischen) und Ausdrucksvermögen
  • gutes technisches Verständnis
  • SEO– und SEA-Erfahrung
  • rechtliche Kenntnisse (zum Beispiel zum Thema Urheberrecht)

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Gehalt: Was verdienen Social-Media-Manager?

Auch beim Social-Media-Management ist die Vergütung abhängig von Faktoren wie der Branche, der Unternehmensgröße, dem Standort sowie individuellen Anforderungen an die ausgeschriebene Stelle. Der finanzielle Rahmen großer oder international agierender Unternehmen bietet mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Spielraum in Sachen Social-Media-Kampagnen als der eines kleinen Startups. 

gehalt.de/einkommen/search?searchtext=Social+Media+Manager+SoMe&location=">Laut Gehalt.de liegt das durchschnittliche Jahresgehalt eines:einer Social-Media-Manager:in in Deutschland zwischen 30.000 und 42.426 Euro brutto auf Basis einer 40-Stunden-Woche (Stand 29. September 2022). Ausbrüche nach oben oder unten sind jedoch möglich. Ordentlich Spielraum also an der Gehaltsfront. Grund für diese Spanne ist, neben den oben genannten Gründen, unter anderem auch die Tatsache, dass für das Berufsbild des:der Social-Media-Manager:in kein einheitlicher Ausbildungsweg existiert und Qualifikationen individuell aufgebaut werden. 

Im Durchschnitt verdienen Social-Media-Manager:innen 2.970 Euro brutto im Monat. Individuelle Expertisen, zum Beispiel durch Bachelor- und Masterabschlüsse, Lehrgänge und Weiterbildungen, aber auch die vorhandene Berufserfahrung, können sich jedoch positiv auf das Gehalt auswirken.

Social-Media-Management: Gibt es ähnliche Berufe?

Eintönig wird’s als Social-Media-Manager:in definitiv nicht. In vielen Fällen überschneiden sich die Aufgaben und Verantwortlichkeiten mit jenen anderer Berufsbilder. Vor allem in kleineren Unternehmen schlüpfen Social-Media-Manager:innen oft in gleich mehrere Rollen. So können Social-Media-Manager:innen beispielsweise gleichzeitig als SEO-Manager:innen in Aktion treten, um den geplanten Content möglichst gut für die Ziel-Community und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu optimieren. 

Weitere verwandte Berufe sind unter anderem:

  • Projektmanager:in
  • Content-Manager:in
  • Online-Marketing-Manager:in

Digitale Berufe sind genau dein Ding? Hier findest du noch mehr Infos zu Jobs mit Zukunft!

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Author: Beth Wagner

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